Haltung kann man nicht lernen – Matthias Döpfner zu Kulturwandel

Haltung kann man nicht lernen – Matthias Döpfner zu Kulturwandel

Haltung kann man nicht lernen - Matthias Döpfner zu Kulturwandel

57. Jähriges Dienstjubiläum mit 80 Jahren!

Zusammenfassung

Wahnsinn, Regina Quast HR Chefin für leitende Angestellte bei Axel Springe SE feiert dieses Jahr ihr 57. Dienstjubiläum! Ja, richtig gelesen 57 Jahre bei einer Firma. Sie begann dort 1955 in Hamburg. Matthias Döpfner befragt Frau Quast in diesem Podcast zu Ihrem Werdegang, Ihren Erfahrungen und zu Kulturwandel; vor allem ihrem eigenen.

Ein echtes Vorbild für Haltung und Veränderungsbereitschaft

Wenn man bedenkt, dass sie noch das Zeitalter der Lohntüte kennengelernt und diese selbst abgerechnet hat, in der Zeit als es noch schwarz-weiß TV und Rechenmaschinen gab, ist es fast nicht vorstellbar, dass sie heute mit einem Smartphone Emails liest und die Bild per App konsumiert.

#05 Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner und Regina Quast im Gespräch über den Kulturwandel bei Axel Springer by inside.pod – der Podcast von Axel Springer

Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner schlüpft im inside.pod diesmal in die Rolle des Moderators und Zuhörers. Seine Gesprächspartnerin: Regina Quast, eine Frau, die das Unternehmen schon seit über sechs Jahrzehnten kennt und die für Axel-Springer-Führungskräfte eine Institution ist. Regina Quast ist Leiterin der Stabsabteilung leitende Angestellte und gilt als die Diskretion und Verschwiegenheit in Person.

Seit 2004 pendelt die heute 80 Jährige zwischen Hamburg und Berlin. Als Matthias Döpfner der damals 64 jährige erzählte, dass Axel Springer seinen Hauptsitz von Hamburg nach Berlin verlagere und sie aber selbstverständlich in Hamburg bleiben könne, war die spontane Reaktion: Da gehe ich natürlich mit, anderes kommt gar nicht in Frage.

Was für manchen Mittdreißiger heute nicht vorstellbar ist, war hier gar keine Diskussion.

Da habe ich mich mächtig geändert!

Das war ihre Antwort auf die Veränderung unserer Gesellschaft, dass nun auf einmal auch Männer Elternzeit Urlaub nehmen um für Ihre Kinder da zu sein. Was sie anfänglich mindestens befremdlich fand, stößt heute bei ihr auf große Sympathie.

Voraussetzung für Kulturwandel = Immer offen sein

Der für mich bemerkenswerteste Satz in diesem Podcast ist:

Man muss an sich arbeiten als Voraussetzung für Kulturwandel. Es braucht aber auch Zeit.

Dies untermauert sie sehr glaubhaft durch ihr Handeln und auch authentisch mit der Aussage:

“Duzen: Ja, dass fällt mir schwer. Das ist aber vielleicht eine Altersfrage.”

Für mich ein wahrhaftes Vorbild für Haltung und Veränderungsbereitschaft – das verdient eine Auszeichnung!

inside.pod: Axel Springer startet Podcast-Reihe zur Arbeitswelt der Zukunft

Neues Audio-Angebot für Axel-Springer-Mitarbeiter und interessierte Öffentlichkeit ab 13. März 2018 / Erste Folge mit Vorstandsvorsitzendem Mathias Dö

Warum Firmen-IT so schlecht ist

Warum Firmen-IT so schlecht ist

So wie die IT-Abteilung der allermeisten Unternehmen heute aufgestellt ist, verhindert sie Innovationen und setzt völlig falsche Anreize, glaubt Olaf Kapinski. Der Führungscoach und Macher des Leadership-Podcasts „Leben führen” ist überzeugt, dass die IT-Abteilungen in Unternehmen nach der falschen KPI arbeiten – die Uptime beziehungsweise Verfügbarkeit von IT-Systemen. https://leben-fuehren.de/podcast/

Ein wenig pointiert aber Kern aus meiner Sicht absolut zutreffend die Aussagen von Olaf zu Corporate IT. Er vertritt die These, dass IT immer nur als Cost Center begriffen und geführt wurde; häufig sogar vom CFO oder HR Leiter.

 

Warum Firmen-IT so schlecht ist by t3n Podcast – Das Update für digitale Pioniere

So wie die IT-Abteilung der allermeisten Unternehmen heute aufgestellt ist, verhindert sie Innovationen und setzt völlig falsche Anreize, glaubt Olaf Kapinski. Der Führungscoach und Macher des Leadership-Podcasts „Leben führen” ist überzeugt, dass die IT-Abteilungen in Unternehmen nach der falschen KPI arbeiten – die Uptime beziehungsweise Verfügbarkeit von IT-Systemen.

Im Gespräch mit t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner erläutert Olaf, was er in über 20 Jahren in der Unternehmens-IT, überwiegend als Führungskraft, gelernt hat – und was Unternehmen aus seiner Sicht besser machen können, damit die IT vom Innovationsbremser zum Innovationsmotor wird.

Verfügbarkeit als KPI

Das oberste Ziel der IT war über die letzten 30 Jahre Verfügbarkeit in %, je höher desto besser. Wer 99,x schaffte war der Star. Und dieser Wert wurde dann auch noch incentiviert, d.h. der IT-Leiter bekam Geld, wenn die Systeme möglichst wenig ausfielen und stabil liefen. Bisher war es immer so, dass niemand die IT und den IT-Leiter wahrgenommen hat; nur wenn etwas nicht lief wurde er sichtbar und muss sich rechtfertigen.

Stabilität erstickt Innovation im Keim

Stabilität schafft man bekanntermaßen am besten, in dem man so wenig wie möglich verändert. Und genau das erstickt jegliche Innovation im Keim. Wenn ich meine Systeme so wenig wie möglich verändere oder gar ersetze, dann kriege ich Geld, was quasi die Formel des Stillstandes ist.

Er sieht genau dort das Hauptproblem, über 20 Jahre wurden die Menschen in der IT genau so sozialisiert.

Von Verfügbarkeit zu Mehrwert für den Kunden

Olafs Forderung schliesse ich mich absolut an, wir müssen weg von Verfügbarkeit hinzu Mehrwerten für unsere Kunden. Was brauchen die, was wollen die, was ist die besten Lösung für das Problem des Kunden und nicht die beste Lösung für die IT.

Er fordert, die IT muss Treiber sein und den Leute in “die Hacken steigen”.

Wo sitzt eigentlich die IT

Klassischerweise – leider allzuoft sitzt die IT irgendwo im Keller oder zu mindest dort, wo selten oder nie jemand hinkommt. Da kann man es sich dann gemütlich machen in seiner Welt mit den blinkenden Schätzen.

Und auch hier sieht er eine Ursache und erläutert am Beispiel Flixbus, dass die IT immer bei der Business Unit sitzen sollte um dort die aktuellen Herausforderungen zu verstehen um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die für das Kundenproblem bestmöglich lösen.

No Title

No Description

Ein kleines Youtube Schmankerl

Nicht ganz ernst gemeint, aber man kann sich da schon wiederfinden

 

Interview mit Sebastian Hollmann von Continental zum Thema New Work

Interview mit Sebastian Hollmann von Continental zum Thema New Work

Sebastian bringt es auf den Punkt:

  • New work ist ein buzz word
  • New work wird immer zu kurz gedacht – Ein neues Büro Konzept mit open space und das war’s
  • New work bedeutet alles wegzulassen ,was der (kundenbezogenen) Wertschöpfung im Wege steht

New Work bedeutet für mich persönlich erst einmal, all das wegzulassen, was der (kundenbezogenen) Wertschöpfung im Wege steht. Den Satz muss man glaube ich erst einmal sacken lassen… Aber am Ende ist das die Aufgabe eines jeden Mitarbeiters – Wert für die externen oder (z. B. im HR-Bereich) internen Kunden zu schaffen. Es geht also darum, Prozesse und Strukturen so zu gestalten, dass dies für die Mitarbeiter einfacher wird. Darüber hinaus muss natürlich die Kultur „mitwachsen“. Hier hat New Work viel mit Partizipation, Selbstorganisation und Eigenverantwortung zu tun, z. B. für die eigene Entwicklung. Und um nachhaltig zu wirken braucht es schließlich eine Verzahnung aller Aktivitäten im Sinne einer Strategie als „Weg in die Zukunft“.

Für die Arbeitswelt hat dies viele spannende Implikationen. Beispiele sind flexible Arbeitszeiten, Mobile Work oder Jobcrafting – also die Möglichkeit, die Inhalte der eigenen Tätigkeit an die individuelle Motivation anzupassen.

 

Sebastian Hollmann: “New Work bedeutet erst einmal, all das wegzulassen, was der Wertschöpfung im Wege steht.” – teambay

Experttalk mit Sebastian Hollmann zum Thema New Work Sebastian Hollmann scheint New Work groß zu schreiben. In seinem hybriden Arbeitsmodell ist er nicht nur verantwortlich für die weltweite Strategische Personalplanung bei der Continental AG, sondern zugleich auch als Berater, Speaker, Dozent, Betreiber eines Blogs, Podcaster (‘ Nachhaltig Führen ‘) und Autor tätig.

Sebastian Hollmann – HR Strategy – Continental AG | LinkedIn

View Sebastian Hollmann’s profile on LinkedIn, the world’s largest professional community. Sebastian has 10 jobs listed on their profile. See the complete profile on LinkedIn and discover Sebastian’s connections and jobs at similar companies.

Pin It on Pinterest